Juratovic besucht Firma Vollert in Weinsberg

Veröffentlicht am 27.02.2012 in MdB und MdL

MdB Josip Juratovic (rechts) im Gespräch mit den beiden Vorständen Sabine und Dieter Sedlacek vor den Plänen.

Bei seiner Tour "Im Dialog mit dem Mittelstand in der Region" besuchte der Heilbronner SPD-Bundestagsabgeordnete Josip Juratovic jetzt gemeinsam mit dem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Friedrich Grimm die Firma Vollert Anlagenbau GmbH in Weinsberg.

Das mittelständische Unternehmen hat gemeinsam mit der S + P Ingenieure AG aus Heilbronn Fördermittel für die Entwicklung eines Kühlsystems für Aluminium-Coils in Hochregallagern erhalten. Diese rund 30 Tonnen schweren Aluminiumrollen werden in bis zu zehn Arbeitsschritten zu Alufolie gewalzt. Dabei werden die Rollen 350
Grad Celsius heiß. Für den nächsten Arbeitsschritt müssen sie auf 50 bis 70 Grad Celsius herunter gekühlt werden. Bisher wurde das in Kühlkammern in rund 30 Stunden geschafft. Die Neuerung ist, dass der Abkühlprozess im Produktionspufferlager erfolgt, in dem die Coils ohnehin zwischengelagert werden, erklären der geschäftsführende Gesellschafter Hans-Jörg Vollert und Geschäftsführer Gerhard Geist.
Die Weinsberger Firma, die 1925 von Vollerts Großvater gegründet wurde, beschäftigt 200 Mitarbeiter und hat eine Ausbildungsquote von derzeit acht Prozent.
"Die Förderung von Innovationen im Mittelstand sind ein zentraler Erfolgsfaktor für unsere Wirtschaft in der Region Heilbronn-Franken", so Juratovic, der auch dem beteiligten Heilbronner Ingenieurbüro in der Ferdinand-Braun-Straße 12 einen Besuch abgestattet hat. Die beiden Vorstände Sabine und Dieter Sedlacek und ihre knapp 30 Mitarbeiter befassen sich zum großen Teil mit technischer Gebäudeausrüstung, auch im Bereich der Klimatechnik. Da beide Firmen schon bei anderen Projekten zusammen gearbeitet haben, entwickelten sie auch das aktive Kühlsystem, das für das Hochregallager bestimmt ist. "Eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Firmen in der Region ist wichtig. Um in Europa und in der Welt erfolgreich sein zu können, muss unsere Region mit einer Stimme sprechen und handeln", so Juratovic.

Hintergrund:
Die AiF ist Projektträger des Bundeswirtschaftsministerium und ein industriegetragenes Innovationsnetzwerk für Forschung und Entwicklung zu Gunsten kleiner und mittlerer Unternehmen. Viele geförderte Projekte resultieren noch aus dem Konjunkturpaket II der Großen Koalition aus dem Jahr 2008.

 

So funktioniert der Antrag

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