Aktuelles zur Kommunalwahl 2019

Gemeinderatswahlen 2019 Weinsberg - Wie geht wählen?

Der Wahlmodus der Gemeinderatswahl ist nicht ganz einfach. Wir wollen hier für alle Erstwählerinnen und-wähler sowie für all diejenigen, die sich nicht ganz sicher sind, kurz und knapp erklären, worauf man achten muss.

In Weinsberg, und diesen Rahmen legt die Gemeindeordnung Baden-Württemberg fest, sind 22 Sitze nach dem Prinzip der unechten Teilortswahl zu vergeben. Was ist eine „unechte Teilortswahl“? Damit die Stadtteile Gellmersbach, Grantschen und Wimmental im Ratsgremium entsprechend repräsentiert sind, erhalten sie je 2 Sitze und die Kernstadt 16 Sitze. Die Bezeichnung „unecht“ rührt daher, dass die Gemeinderatsmitglieder für jeden Teilort nicht nur von den Wählern dieses Teilorts, sondern von allen Wählern der Gesamtgemeinde gewählt werden können.  Bei einer „echten Teilortswahl“ wären nur die Wähler der jeweiligen Teilgemeinde wahlberechtigt.

Ungefähr zwei Wochen vor der Wahl bekommt man die Stimmzettel per Post nach Hause geschickt. Jeder Wähler hat 22 Stimmen. Diese Zahl orientiert sich an den zu vergebenden Gemeinderatssitzen.

Die Kandidierenden der zur Wahl antretenden Parteien und Gruppierungen sind in jeweils separaten Listen aufgeführt.  Am einfachsten wäre es, die SPD-Liste abzutrennen und in den Wahlumschlag zu stecken. Dann erhalten alle auf der Liste eine Stimme. Da die Liste der SPD weniger als 22 Kandidierende aufweist, würden somit Stimmen verlorengehen. Aber es gibt ja die Möglichkeit des Kumulierens. Damit kann ich einzelnen Kandidierenden bis zu drei Stimmen geben. In diesem Fall schreibt man neben den Namen der Person, die man wählen möchte, die Anzahl der Stimmen (1-3).

Es besteht ebenfalls die Möglichkeit des Panaschierens. Wer Kandidierende einer anderen Liste wählen möchte, kann den Namen unten auf die SPD-Liste schreiben und mit der entsprechenden Zahl an Stimmen kennzeichnen, die sie oder er bekommen soll.  

In allen Fällen ist ganz wichtig, dass man die Obergrenze seiner Stimmen, nämlich 22, nicht überschreitet und unbedingt darauf achtet, in jedem Ortsteil nicht mehr Personen zu wählen, als dem jeweiligen Ortsteil Sitze zu stehen.

Auf den Punkt gebracht heißt das:

  • SPD-Kandidierende wählen
  • Nicht mehr  als 22 Stimmen vergeben
  • Nicht mehr  als 3 Stimmen je Kandidierenden vergeben
  • Nicht mehr  als 16 Personen in Weinsberg und nicht mehr als 2 Personen je Teilort wählen
  • Unbedingt wählen gehen!


So funktioniert der Antrag

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